Das Buch
Das Thema Sex ist allgegenwärtig. Alle sind aufgeklärt. Und trotzdem bleiben viele Fragen. Liebes-Erklärungen ist das etwas andere Buch zum Thema Sex und Liebe — unterhaltsam, nachdenklich und ehrlich. Hier kann man es kaufen. Und wer nicht lesen will, kann es auch anhören.
Worum geht es in dem Buch? Es beschäftigt sich unter anderem mit diesen Fragen: Wann und wo sollte ich das erste Mal Sex haben? Kann ich Küssen lernen? Wie werde ich nervige Verehrer los? Steh ich auf Mädchen oder auf Jungs? Kann ich Feministin sein und mich trotzdem sexy anziehen? Und was ist, wenn ich gar keinen Sex haben will? Fragen, die immer wieder beantwortet werden wollen, aber nicht so einfach zu beantworten sind. Die Unsicherheit ist groß.
Liebes-Erklärungen ist kein Aufklärungsbuch, es will nicht belehren, hier gibt es kein Richtig und kein Falsch. Stattdessen erzählen die Autorinnen und Autoren von Höhenflügen und Missgeschicken, von Peinlichkeiten und großen Gefühlen. In einer abwechslungsreichen Mischung aus kurzen Protokollen, Anekdoten, Geschichten und Listen geht es um die Entdeckung der eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Das Buch zeigt, dass die Wege zu einem selbstbewussten Umgang mit der eigenen Sexualität verschlungen sind, dass es sich aber immer wieder lohnt, das Abenteuer zu wagen. Hier geht es zu einer Leseprobe.
Die Rezensentinnen und Rezensenten versuchten unterdessen, das Buch zu klassifizieren: Es sei ein “alternatives Sex-Buch”, das “offen, pragmatisch und ohne pädagogische Vorbehalte” mit dem “heißen Thema” umginge, schrieb Roswitha Budeus-Budde in der Süddeutschen Zeitung. Als “sexy Buch” bezeichnete es die Saarbrücker Zeitung und lobte die Texte als “witzig, gewagt, ehrlich und spontan”. Die Berliner Zeitung sortierte Liebes-Erklärungen in einer Sammelrezension über “Was Jugendliche heute in Büchern über den Körper und die Liebe lernen” in das Regal “für alle” ein.
Etwas verwirrt war Ralf Schweikart im Bulletin Jugend & Literatur: “Liebes-Erklärungen verstehen sich nicht als Nachschlagewerk oder sachunterstützte Erzählung, sie sind ein Kessel Buntes zum Kreuz-und-quer-Lesen. Beinahe scheint es, als gäbe es kein Gerüst, an dem sich die kurzen Texte zum Ganzen zusammenfügen, sondern als herrsche geordnete Willkür.” Das Magazin Familie & Co blieb kurz und knapp: “seriös und lebensnah”. Unter dem Titel “Sex und Liebe im Selbsttest” – wie soll denn Sex und Liebe sonst stattfinden, wenn nicht im Selbsttest? – nannte das schweizer Nachrichtenportal newsprint.ch das Buch einen “Jugend-Ratgeber” mit “durchaus brauchbaren, teils ganz ernsthaften, teils witzigen Antworten”. Die allererste Rezension brachte der Nordkurier: “ein anregendes Büchlein nicht nur für Anfänger”.






