Artikel-Schlagworte: „Pop“


Brauch dich heute Abend

Montag, 14. September 2009

Wie versprochen, behandeln wir in dieser Folge der beliebten Reihe “Sex im Pop” den australischen Sänger Michael Hutchence, der sich mutmaßlich beim Onanieren tödlich stranguliert hat, und zwar 1997. Ja, die Welt ist seltsam, und die Wege der Herren oftmals unergründlich. Beklagen konnte sich Hutchence eigentlich nicht. Er hatte Popsängerinnen (Kylie!), dänische Models und die Exfrau eines anderen Popstars im Bett. Paula Yates hieß die Dame, war die Ex von Sir Bob Geldof und eine in England gehassliebte, sehr bekannte Moderatorin, die ihm, wie man so bescheuert sagt, 1996 auch die Tochter Tiger Lily schenkte. Nach Hutchence’ Tod versank seine Witwe in Depressionen. Im September 2000 kaufte sie sich drei Flaschen Schnaps und verschwand, bis man ihre Leiche fand. Tiger Lily wächst jetzt mit den Kindern von Sir Bob auf. Tja, tragische Geschichte.

Und Michael Hutchence war tatsächlich auch mal mit Kylie zusammen, und zwar zur Zeit der Wende, nämlich von 1989 bis 1990. Zu Kylie beim nächsten Mal mehr. Hier unten sehen wir das Video von Hutchence’ Band INXS, in dem er auf auffallende Art Werbung für Geschlechtsverkehr macht. Vor der Verwendung von Bademantelgürteln sei an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich gewarnt.


Ich will dich aufsexen

Donnerstag, 27. August 2009

Guten Tag. Diese neue Folge unserer Reihe “Sex im Pop” behandelt eine Boygroup, die nie über ihre ersten zwei Hits rausgekommen ist. Der erste hieß “I Wanna Sex You Up” und wer zuerst weiß, wie der zweite Hit hieß, kann ein Buch gewinnen. – Übrigens sind Wham! mal mit Color Me Badd aufgetreten. Um Michael Hutchence, der sich mutmaßlich beim Onanieren selbst stranguliert hat und dabei umkam, geht es dann beim nächsten Mal.

Color Me Badd – I wanna sex you up


Ich will deinen Sex

Mittwoch, 12. August 2009

Es hat eine Zeit gedauert, bis das Wort Sex erstmals in einem Popsongtitel auftauchte. George Michael hielt es im Sommer 1987 nicht mehr länger aus und sang diese Aufforderung zum Geschlechtsverkehr daher. Damals war noch nicht klar, welche Zielgruppe genau gemeint war – George outete sich erst viel, viel später. Das Video taugte natürlich für einen kleinen Skandal, obwohl eigentlich nichts besonderes zu sehen war. Die Aussage des Videos ist sogar ein wenig bieder (”Explore Monogamy”), andererseits natürlich erfrischend offen und direkt. “Sex is natural, sex is good, not everybody does it, but everybody should.” Dem ist nichts hinzuzufügen.

[Sorry für die Übergröße. Hihi.]


Schade, verpasst

Donnerstag, 30. Juli 2009
Fuck Me Now & Love Me Later

Fuck Me Now & Love Me Later


Sex und Gewalt

Montag, 27. Juli 2009

Hier endlich Teil 2 unser kleinen Reihe “Sex im Pop”. Sinnigerweise war es der Punk, der das Wörtchen Sex zuerst und vermehrt in seine Songtitel hievte, Sex in seiner direkten Stumpfheit begriff und auch das y wegkürzte (anders noch als Rod Steward, der narzisstisch “Do you think I’m sexy?” rau hauchen musste). Angenehm stumpf ist folglich auch dieses Lied, “Sex and Violence” von der Gruppe The Exploited, erschienen 1981 auf der LP “Punks Not Dead”, hier mit einem harmlosen, nichtsdestoweniger stumpfen Youtube-Video versehen.


Sex Sex Sex

Mittwoch, 1. Juli 2009

Eigentlich wollten wir heute eine Reihe zu “Sex in der Popmusik” starten, und mit einem Lied der Gruppe Hans-A-Plast eröffnen. Der heißt jedenfalls “Sex Sex Sex” und hat u.a. die Zeilen “Mehr Busen, mehr Arsch, Deutschland erröte” und “Wir stopfen euch den Hals mit Sex, Sex, Sex.” Der Song ist übrigens von 1981! Ein Video gibt es dazu aber leider nicht!

Gefunden haben wir stattdessen folgendes:

Werbung für Kondome. Auch nicht schlecht. Was wir auch hätten machen können – Lisa über die Magie sprechen lassen, nach der auch die Münchenerin vergeblich sucht. Aber Lisa hat ab heute Ferien. Aus denen meldet sie sich vielleicht morgen.


Ich bin in einen Popstar verliebt

Dienstag, 30. Juni 2009

Ich bin in einen Popstar verliebt. Ich habe ihn mir mir als lebensgroßes Poster übers Bett gehängt. Und erschrecke damit meine Mutter und alle potenziellen Lover. Mich selbst hänge ich gern über das Gestänge vor der Bühne, wo ER auftritt, und kotze den Sicherheitsleuten auf die Schulter. Mit meinen Freundinnen lungere ich stundenlang vor irgendwelchen Studios, Hotels oder VIP-Restaurants herum, um IHN nur einmal kurz zu sehen. Ich reiße alle Zeitungen und Zeitschriften an mich, in denen irgendwas über IHN steht. Ich peste alle Blogs und Fanseiten voll mit Texten darüber, wie supertoll ER ist. Ich wünsche alle Krankheiten denen an den Hals, die das nicht so sehen. Vielleicht schlafe ich mich zu ihm hoch, vielleicht schaffe ich es über den schmierigen Manager, aber ich habe mir von den anderen Girls schon einige Tricks abgeschaut, wie ich besser an IHN herankomme. Und eines Tages sind wir beiden allein in seinem dunklen Tourbus, an den ich schon viele kleine Post-its mit Liebesschwüren geklebt habe. Meine Eltern denken, ich bin etwas schräg, aber noch fahren sie mich zu den Konzerten und holen mich pünktlich wieder ab. Ich esse nichts und ziehe mich so an wie ER. Oder wie ER es gut findet. Meine alten Freundinnen haben sich von mir abgewandt, aber meine neuen stehen genauso auf IHN wie ich. Sollte ich jemals einen von denen ranlassen, die ich von der Schule oder so kenne, dann muss er so einen Style haben wie ER. (weiterlesen…)


Ich liebte einen Popstar

Montag, 29. Juni 2009

Wir leben im 21. Jahrhundert, und das merkt man auch daran, dass man vom plötzlichen Tod sehr berühmter Menschen nicht mehr durch die Zeitung, die Tagesschau oder erst am nächsten Tag auf dem Schulhof erfährt, sondern quasi direkt und live im Internet. Wir vom Blog jedenfalls haben es zuerst über Facebook erfahren (nachts um ca. halb eins). Mittlerweile ist Jacko natürlich überall am Start, erst recht auf vielen Blogs – Betabuzz hat den Überblick, Franzi hat sogar Geld verdient damit, das oder der Bildblog hat schön die ersten Stunden des Chaos dokumentiert und auch der Shredder Blog fasst noch mal einiges zusammen.

Mit Jacko wollen wir uns also nicht lang aufhalten. Nur so viel noch:  Er war nicht nur der King of Pop, weil er so gut tanzen konnte und die Musik gut war. Sondern auch, weil er es geschafft hat, zwei Jahrzehnte lang immer wieder Kids und Teenies für sich zu begeistern. Bis er es zu bunt und durchschaubar gemacht hat – und Opfer seiner eigenen Arbeit, auch der Arbeit an sich wurde.

Zum Thema “Liebe zu einem Popstar” morgen mehr.